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Weihnachtsfeier in Rumänien

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Weihnachten in Rumänien

Weihnachten ist in Rumänien im Volksmund als 'Craciun' bekannt. Das Festival wurde einmal im Land mit viel Fanfare beobachtet. Nach der Übergabe Rumäniens an die UdSSR während des Zweiten Weltkriegs wurde das Land 1947 zur kommunistischen Republik erklärt und seine Bürger mussten viele ihrer Weihnachtstraditionen aufgeben. Das Festival hat jedoch wieder begonnen, im Land zu beobachten, seit das Land 1989 seine Unabhängigkeit wiedererlangt hat. Nach dem Sturz des kommunistischen Regimes mit von der Armee unterstützten landesweiten Revolten und dem anschließenden Bruch Rumäniens aus dem Sowjetblock hat das Land langsam zurück zu vielen der früheren Wege und Traditionen. Wieder einmal wird die Weihnachtszeit von den rumänischen Bürgern mit freudigen Festen begangen. Junge Erwachsene erleben jetzt die Weihnachtstraditionen, über die ihre Eltern und Großeltern zuvor gesprochen haben.



Weihnachten in Rumänien fällt auf den 25. Dezember und gilt allgemein als einer der wichtigsten religiösen Feiertage. Ein sehr wichtiger Weihnachtsbrauch, der in rumänischen Dörfern praktiziert wird, ist 'Ignatius', das Opfer eines Schweins in jedem Haus zu Ehren des Heiligen Ignatius. Ein Schwein wird speziell für diesen Zweck ausgewählt und gefüttert, damit es fett wird, oft um die 300 Pfund. Fünf Tage vor Weihnachten, am 20. Dezember, wird dem Schwein mit einem sehr scharfen Messer die Kehle durchgeschnitten. Diese Opferzeremonie wird im Hinterhof der Häuser durchgeführt. Danach steckt die Matriarchin die Strohhalme in die Schnauze des Schweins, bedeckt sie mit brennenden Strohhalmen und singt sie. Dann macht der Patriarch ein Zeichen des Kreuzes auf dem Schweinekopf und verkündet der Familie: 'Lass uns das Schwein essen!'. Dann wird sofort eine kleine Portion Schweinefleisch gebraten und ein Festmahl abgehalten. Alle erweiterten Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn sind zum Fest eingeladen und das Fleisch wird dann zusammen mit Speck und Pflaumenschnaps mit ihnen geteilt. Dieses Fest ist als das Begräbnisfest des Schweins bekannt. Die 'Ignatius' -Zeremonie wird in Ländern wie den USA als barbarischer Brauch angesehen, aber die Rumänen bestehen darauf, dass sie durchgeführt wird, um sicherzustellen, dass die Seele des Schweins reichlich Dankbarkeit für die Nahrung erhält, die sie allen in der Familie bietet.

Die eigentlichen Feierlichkeiten beginnen jedoch mit der Dekoration des Weihnachtsbaumes auf 'Ajunul Craciunului' (Heiligabend). Tannen sind hier die wichtigsten Weihnachtsbäume. Der Geschenkaustausch findet in Rumänien am Heiligabend statt, entgegen der amerikanischen Art, Geschenke am Weihnachtsmorgen zu öffnen. Rumänische Kinder glauben, dass 'Mos Craciun' (das rumänische Äquivalent des Weihnachtsmanns) derjenige ist, der ihnen ihre Geschenke liefert. Anders als in den USA lassen die rumänischen Kinder keine Milch und Kekse für 'Mos Craciun' aus. Die wirtschaftlichen Bedingungen im Land sind hart und die Geschenke variieren ebenfalls. Während städtische Kinder teure Geschenke und Geld erhalten, müssen sich die Dorfbewohner mit Süßigkeiten, Obst, Nüssen und Gebäck als Weihnachtsgeschenken begnügen. Ein weit verbreitetes und beliebtes Geschenk ist das knotenförmige Brot, das in Rumänien eine reichliche Ernte symbolisiert.

Das Singen von Weihnachtsliedern ist ein sehr wichtiger Bestandteil der rumänischen Weihnachtsfeierlichkeiten. Während der Weihnachtszeit besuchen kleine rumänische Kinder (besonders die in den Dörfern) jedes Haus in der Gegend und singen Weihnachtslieder wie Steaua ('Der Stern'), Trei Pastori ('Die drei Hirten') und Mos Craciun ('Weihnachtsmann'). ) und Gedichte und Legenden rezitieren, die mit dem Festival verbunden sind. Am ersten Weihnachtstag gehen viele Weihnachtslieder durch die Straßen der Städte und Dörfer und halten einen Stern aus Pappe und Papier in der Hand, auf dem verschiedene Szenen aus der Bibel abgebildet sind. Der Anführer der Gruppe trägt einen großen Holzstern namens 'Steaua', der mit Metallfolie umwickelt und mit Glocken und farbigen Bändern geschmückt ist. Ein Bild der Geburt Christi wird in die Mitte des Sterns geklebt, und das gesamte Handwerk wird am Ende eines Besens oder einer dicken Stange befestigt. Der Gesang wird zuerst von kleinen Kindern, dann von den Jugendlichen und zuletzt von den Erwachsenen aufgenommen, die oft nach Mitternacht mitmachen. Als Gegenleistung für solche Aufführungen erhalten die Weihnachtslieder Äpfel, Nüsse, traditionelle Kuchen („Cozonaci“) und manchmal sogar Geld aus jedem Haus. Die rumänischen Folklore sind reich an Weihnachtsliedern, die dem Festival eine religiöse Stimmung verleihen. Kirchen organisieren speziell Konzerte, um den Anlass zu feiern.



In rumänischen Familien kochen alle Frauen drei Tage lang, bis es zu Craciun kommt. Das Weihnachtsessen in Rumänien ist ein reichhaltiges mehrgängiges Menü. Ganz oben auf der Speisekarte stehen verschiedene Arten von Schweinswürsten sowie Pflaumenschnaps und hausgemachte Gurken. Als nächstes kommt 'Sarmale', ein unverzichtbares Element für das festliche Abendessen. Dieses Gericht besteht aus eingelegten Kohlblättern, die mit einer Kombination aus Schweinefleisch und Rindfleisch gefüllt sind, sowie Reis, Pfeffer, Thymian und anderen Gewürzen. Weitere Gerichte sind gebratenes Schweinefleisch und Pute mit Rotwein. Der Wein wird konsumiert, um die Geburt Jesu zu feiern. Der letzte Artikel ist 'Cozonaci', ein Kuchen mit Nüssen und Rosinen. Alle Mitglieder der Großfamilie genießen das Fest zusammen.

Die besten Weihnachtsziele in Rumänien (Video)

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